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Aosta, paradiesische Bergwelt für Wander- Urlauber

Das Aostatal (Valle d'Aosta/Vallée d'Aoste) wird von den gewaltigen Alpen- Bergmassiven des Mont Blanc, Monte Rosa, Gran Paradiso und Matterhorn umrahmt. Rund um den Grand Paradiso erstreckt sich der Gran-Paradiso-Nationalpark, ein ausgedehntes Naturschutzgebiet, in dem die Bergwelt noch in ihrer Ursprünglichkeit erhalten ist.

Naturfreunde können ausgedehnte Wanderungen und Bergtouren im Valle d'Aosta unternehmen. Kletterer und Mountainbiker sind in der Bergwelt rund um das Aostatal ebenfalls bestens aufgehoben. In Antey Saint Andre im Val Tournenche (Cervinia) findet sich ein Abenteuerpark mit Klettermöglichkeiten in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Er liegt sehr schön am Fluss mit Blick auf das Matterhorn.

Für Ski- Langläufer und Abfahrtsläufer bieten sich vielfältige Wintersport- Möglichkeiten. Denn neben dem Grand Paradiso sind auch bei Courmayeur, bei Breuil-Cervinia, im Gressoneytal und bei La Thuile anspruchsvolle Skigebiete enstanden. Viele Skihütten, verträumte Dörfer und gemütliche Berghütten laden zum Verweilen ein. Der winterliche Sport kann auf dem Colle del Gigante (Courmayeur) auch im Sommer ausgeübt werden. Zahlreiche Bergbahnen wurden gebaut und ermöglichen atemberaubende Einblicke in die Alpenwelt.

Die Region Aosta ist zweisprachig. So wurden viele Gebiete und Bauwerke nicht Italienisch, sondern Französisch benannt. Zahlreiche Wehrburgen und Schlösser kann man im Aostatal entdecken. Viele stammen aus der Renaissance, wie zum Beispiel das Schloss Issogne.

Aosta (Aoste) ist die Haupstadt der autonomen Region Aosta. Man nennt sie auch das "Rom der Alpen". Der römische Kaiser Augustus gründete die Stadt auf der Basis eines Legionslagers. Legionslager hatten stets einen rechteckigen Grundriss, mit zwei sich im rechten Winkel kreuzenden Hauptstraßen, die wiederum zu 4 Stadttoren führen. So gestaltet sich auch Grundriss von Aosta. Bis zur heutigen Zeit sind Teile der Stadtmauer, das Stadttor Porta Praetoria (Haupttor), eine Brücke und der Augustusbogen (Triumphbogen) erhalten geblieben und geben dem Besucher ein eindrucksvolles Bild vergangener Zeiten.

Auch Teile des römischen Theaters und des Forums können besichtigt werden. Urlauber sollten sich das gotische Kloster mit Kirche und Krypta nicht entgehen lassen. Sie finden hier einen kunsthandwerklich außergewöhnlicher Kreuzgang von der Kirche zum Priorhaus. 40 Marmorsäulen bilden den Gang, der von meisterlichen Steinmetzen mit wunderbaren Kapitellen versehen wurden.

Das autonome Tal mit der Hauptstadt Aosta ist durch die Nähe zu Frankreich nicht nur sprachlich sondern auch kulinarisch stark französisch beeinflusst. Unzählige Gerichte und Spezialitäten erfreuen den Gaumen des Genießers. Traditionelle Suppen wie die "Zuppa Valdostana", die "Polenta" (Maisauflauf), bekannte Käsesorten wie z.B. der "Fontina" , der rohe Schinken aus Saint-Marcel oder der sehr aromatische Honig aus dem Aostatal sind weit über die Grenzen hinaus bekannt. Auch die kleinen Weinanbaugebiete sind nicht zu unterschätzen. Obwohl sie zum Teil in großen Höhen über 1000m liegen und der Sommer kurz aber trocken und heiss ist, gelingt hier durch uralte Rebsorten ein ungewöhnlicher Wein.

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