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Lago d`Orta - malerisches Kleinod im Piemont Der Ortasee (italienisch: Lago d'Orta) liegt im Piemont, in Norditalien, westlich des Lago Maggiore. Der See erhielt im 16. Jahrhundert seinen heutigen Namen. Zuvor nannte man ihn Lago di San Giulio, nach Saint Julius, dem Schutzpatron der Region. Er gehört zu den kleineren der subalpinen Seen, doch die Faszination und der spezielle Charme der großen italienischen Seen scheinen auch hier präsent zu sein. Es wird angenommen, dass der Ortasee ein Überrest eines viel größeren Sees ist, durch den ursprünglich die Gewässer des Toce flossen.Der See wird von felsigen Hängen und Anhöhen mit einer niedrigwüchsigen Bergvegetation eingerahmt. Das angenehme Klima fördert den Wuchs von Palmen und Olivenbäumen. Am Ufer erstrecken sich ausgedehnte Laubwäldern. Wanderungen auf den Anhöhen ermöglichen einen wohltuenden Ausblick über die Landschaft und vor allem auf die komplett bebaute Insel San Giulio. Die Isola San Giulio ist mit Schiffen von Orta San Giulio aus zu erreichen. Einige sehr aparte Gebäude aus den Zeiten der Renaissance und des Barock können auf der Insel besichtigt werden. Hauptanziehungspunkt ist die prächtige romanische Basilika mit sehenswerten Fresken. Die Gegend um den Ortasee ist seit langem ein beliebtes Touristenziel, dank der ruhigen Schönheit der Landschaft, ihrer faszinierende Geschichte und ihrem Reichtum an künstlerischen Schätzen - hauptsächlich romanische und barocke Architektur. Dieser Landschaft verleihen Städte wie Orta San Giulio oder San Maurizio d'Opaglio ihr kulturelles Gesicht. Sehenswert ist vor allem der bis ans Ufer gebaute Häuserkomplex und die schmalen Gassen auf der Insel San Giulio. Die varianten- und ideenreiche Bauweise zeigt sich auch in Kirchengebäuden wie der Santa Maria Assunta in Orta San Giulio, dem Rathaus aus dem Jahr 1582 und der malerischen Altstadt. Abwechslungsreiche Eindrücke erhält der Besucher auch auf dem Wochenmarkt von San Giulio oder dem Museum des Wasserhahns in San Maurizio d'Opaglio. Omegna, die größte Stadt am Ortasee, zieht mit ihren Outlet-Stores viele Käufer an, die gern ein gutes Schnäppchen beim Shopping machen möchten. Doch Omegna hat weit mehr zu bieten. Die sehenswerten Wohnbereiche mit Palästen, Villen, Parkanlagen und Gärten liegen am Seeufer und in der Hügelzone der interessanten Stadt. Der Stadtkern erinnert stellenweise an Venedig. Die schöne Ambrosius-Stiftskirche beeindruckt durch einen spätromanischen Glockenturm. Besonders imponiert eine aus dem Jahre 1547 stammende Polyptycha "Jungfrau mit Kind und Heiligem". Auf 500 m Höhe am westlichen Ufer des Sees liegt der sehr beliebte Ort Agrano. Dieser Ort war bereits zur Römerzeit besiedelt und wurde 1032 erstmals erwähnt. In Agrano ist vieles sehenswert, aber von hier aus kann man auch in 2 Stunden zum Mottarone hochwandern, eine sehr schöne Wanderung mit schönen Aussichtsmöglichkeiten und Schatten spendenen Bäumen. Der Ortasee bietet vielfältige Möglichkeiten, zum Schwimmen, Segeln, Tauchen, Surfen und Wasserskifahren. Zu Land lassen sich Reitausflüge, Wanderungen und Radtouren unternehmen. Golfsportler können ihrem Hobby in den Golfclubs in der Nachbarschaft des Sees nachgehen. Der ganze Charme dieser italienischen Region ist bei einem Essen in den Restaurants oder den Eiscafes am Ufer des See zu erleben. Ein Glas Rotwein zu jedem Fischgericht in einem Restaurantgebäude mit der typischen hellen Fels-Lehm-Architektur macht das Essen zum Erlebnis. Nahe am Ortasee befinden sich gut ausgestattete, gastfreundliche Hotels und Ferienhäuser mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, was das Gebiet auch für Kurzausflüge interessant macht.
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