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Hügellandschaft bei Colmurano, vor dem Monte Sibillini
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Hafen von Civitanova Marche
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Blick auf Urbino
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Marken - Naturschönheit zwischen Adria und Apennin
Die kleine Region Marken befindet sich zwischen Adria und Apennin. In nördlicher Nachbarschaft liegt die Emilia Romagna, im Nordosten die Adria und im Süden die Abruzzen. Westlich schließen die Toskana, Umbrien und Latium den Nachbarschaftskreis. Der Name Marken rührt aus der Zeit, als die Region noch Grenzland zwischen den Kaiserlichen Ländereien, dem Kirchenstaat und dem unabhängigen Süden war. Die Marken kann man mit dem Pkw, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen.
Das Gebiet wird größtenteils vom Apenningebirge dominiert. Die Höhenzüge fallen Richtung Küste abrupt zu einem schmalen Küstenstreifen ab, der wunderbare, kilometerlange Sandstrände bietet. Die Marken sind reich an Naturschönheiten: Höhlenliebhabern sind die Tropfsteinhöhlen von Frasassi ein Begriff. Ebenso ist die atemberaubende Furlo-Schlucht einen Besuch wert. Die Sibillinischen Berge im Süden haben einen ganz eigenen, rauen Charme.
Eingebettet in grüne Hügel ruhen viele kleine Städtchen, die sich ihren ursprünglichen Charakter bewahren konnten. In ihrer Architektur, Ausstrahlung und dem Lebensstil der Bewohner spiegelt sich ihr natürlicher Charme.
Zu den wichtigsten Städten der Marken zählt Urbino. Der Ort war Residenz des Renaissance-Herzogs Federico von Montefeltro, der ihm sein bis heute bestehendes Gepräge verlieh. Die weithin sichtbaren Wehrtürme zeugen vom Reichtum der Stadt. Besuchern erschließt sich bei einem Bummel durch die Straßen und steilen Gassen rund um das Schloss die ganze Fülle an architektonischer Schönheit, die die italienische Renaissance hervorgebracht hat.
Die Hauptstadt Ancona beeindruckt mit schönen gotischen Gebäuden und einigen Bauten aus der Renaissance. Vor allem aber hat sie durch ihren Hafen eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region erlangt.
Wer das Meer liebt, kann zwischen vielen kleinen und größeren Badeorten wählen, einige von ihnen - wie Pesaro - bieten zusätzlich schöne Straßen und Plätze und gute Einkaufsmöglichkeiten.
Neben Macerata soll hier beispielhaft das architektonisch und stadtplanerisch besonders interessante Cagli genannt werden. Hintereinander angeordnete Plätze, ein dominierende Palazzo, ein historisches Kino und zahlreiche ehrwürdige Bürgerhäuser prägen den Ort, in dem sich auch eine exzellente Sprachschule befindet.
Es mag verwundern, dass die Marken als Ferienziel weit weniger bekannt sind, als beispielsweise die Toskana oder die Amalfiküste. Urlauber, die mit einer Reise in die Marken eine weniger populäre Region buchen, werden ihre Entscheidung sicher nicht bereuen. Findet doch der Reisende in den Marken all die typischen Attribute, die das Reiseland Italien attraktiv machen. Und das ganz fernab des Massentourismus.
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